Presse

gastebuch
e-mail
Web Design



Curado GmbH

Gezelinallee 37
51375 Leverkusen
Telefon: 02 14/2 06 95 99-0
www.curado.de


Doris - Verlag
Doris Hesseler
Mittelsaurenbach 3
53809 Ruppichteroth

Telefon + Fax 02295/903658
E-Mail doris@doris-verlag.de
Internet: www.doris-verlag.de





Badenpage:

www.badenpage.de  ist ein Angebot der Badenpage GmbH

Geschaeftsfuehrer Eric Velte
Zimmerer Str. 27
D - 77767 Appenweier
Tel. 07805-910913  Fax 07805-910039
info@badenpage.de



Handicap das Magazin fuer Lebensqualitaet

Redaktion und Verlag HANDICAP
Rosenstrasse 8
26384 Wilhelmshaven
Tel.: 04421/300-5323
Fax: 04421/300-7737

E-Mail: info@handicap.de oder abo@handicap.de
Internet: www.handicap.de




behinderte Menschen eine Zeitschrift aus Oesterreich

Vorsitzender: Univ.-Prof.. DI Dr. Werner Gobiet
8010 Graz, Alberstrasse 8
Tel.: +43 (0316) 327936-0, Fax: +43 (0316) 327936-21
sekretariat@eu1.at
http://www.behindertemenschen.at/



Behindertensport-News

Behindertensport News Gbr

Frank Karau
Dornheimstr. 59
D-99099 Erfurt
E-Mail: support@behindertensport-news.de
Internet: www.behindertensport-news.de




BIZEPS
aktuelle Nachrichten aus Oesterreich



Ein Kommentar zur Situation der Behindertenbewegung von H.-J. Wecke von
Team-ROLLI-KOMPASS

Gemeinsam mehr erreichen duerfte das Ziel der echten Aktivisten der Behindertenbewegung sein, denn der Gedanke sich zusammenzutun um effizient zu sein ist der ideale Gedanke fuer die Behindertengemeinschaft. Es gibt X Vereine die vor sich hinwurschteln und von sich annehmen, das Beste zu tun. Sie alle haben bisher nur troepfchenweise etwas von dem erreicht, was nach 1945 alles versaeumt worden ist. Gemeinsam mit einer gemeinsamen Strategie waeren wir heute sehr viel weiter. Sinnvoll waere ein Hauptverband "die deutsche Behindertenliga" und die spezialisierten Vereine reihen sich als Fachabteilungen in diesen Hauptverband ein. In der Behindertenbewegung gibt es eine ganze Reihe gute Arbeiter, deren Wissen, von allen genutzt, was koennten wir erreichen. Kein halbseidenes Gleichstellungsgesetz, das nicht einmal eine Bestimmung enthaelt, dass staatliche Zuschuesse nur dann gegeben werden koennen, wenn sichergestellt ist, dass das bezuschusste Objekt von jedermann benutzt werden kann. Es kann nicht angehen, dass es so weitergeht wie es seither Tradition war. Zuschuesse aus der Eichelholztruhe sind Gelder von allen Buergern, die in diesem Staat auf irgendeine Art Steuern entrichten. Und es gibt massenhaft Arten der Steuerentrichtung. Mit anderen Worten, an jedem vorm Staat bezuschussten Objekt, tritt im Prinzip jeder Buerger als Investor auf. Und es ist doch einfach lachhaft, dass ein Investor die Objekte die er finanzieren half, nicht benutzen darf. Eines der schlimmsten Beispiele hierzu ist die Deutsche Bahn einstmals Deutsche Bundesbahn. Dieses Unternehmen unter der Beamtenfuchtel, hat es immer verstanden Massen an Geldern aus der Eichelholztruhe zu entnehmen. Aber sie ist erst seit neuem bereit ueberhaupt an unsere Kameraden im Rollstuhl zu denken, denn die sind es ja, die die meisten Probleme haben. Die Verantwortlichen in der Fuehrungsetage haben seit Kriegsende gelernt, dass Rollstuhlfahrer Schwierigkeiten beim Treppensteigen haben und langsam, wie Beamte in den meisten Faellen denken, wachsen auf den Bahnhoefen auch Aufzuganlagen von den Unterfuehrungen hinauf zu den Bahnsteigen, wobei das offensichtlich immer noch eine regionale Frage ist.
Immer dann wenn man bei den Nachfolgeunternehmen der Deutschen Bundesbahn und der Deutschen Bundespost, ueber deren beamtisches Treiben klagt, dann bekommt man mit erhobenem Finger gesagt, wir sind Wirtschaftsunternehmen, bei uns gibt es keine Beamten mehr. Das ist auf dem Papier sicher richtig, aber in den meisten Koepfen noch nicht, sonst waere es langsam an der Zeit, dass ein Rollstuhlfahrer spontan verreisen kann, ohne sich mehrere Tage vor Reisebeginn anmelden zu muessen. Das alles waere gar nicht so gekommen, haette es nach 1945 bereits eine Behindertenbewegung gegeben und haette diese, nachdem es sie gab sich als eine Einheit praesentiert. Der behinderte Buerger dieses Staates ist zumindest auf der Pflichtenseite seit jeher ein vollwertiger Buerger dieses Staates, auf der Rechteseite hapert es leider immer noch, denn noch sind wir nicht in der Lage zu fordern, dass jedes Bauwerk so geschaffen werden muss, dass es jedermann benutzen kann, dass Objekte die mit oeffentlichen Zuschuessen erstellt werden, so erstellt werden muessen, dass jedermann sie benutzen kann. Es kann auf keinen Fall so weitergehen wie bisher, mit schoenen Spruechen und plakativen Aussagen. Knapp 10% der Bevoelkerung dieses Staates fordern, endlich mit den Aussagen Rechts- und Sozialstaat wahr zu machen und den Buergern dieses Staates gleiche Rechte und gleiche Pflichten zu geben.

Wir die Mitglieder der Behindertenbewegung wollen keine Extrawurst gebraten bekommen, uns reicht die Wurst die alle bekommen.















 

[Home] [Motto] [Datenbank] [Presse] [Recht] [Freizeit] [Unterkuenfte] [Online Behindertenfuehrer] [Partner] [OEPNV] [Boerse] [Impressum] [Aktuelles]